WEINGARTEN
Das Weingut zählt heute eine bewirtschaftete Fläche von 16 Hektar Land, auf dem folgende qualitative Rebsorten wie Ciliegiolo, Sangiovese, Montepulciano, Merlot, Cabernet Sauvignon für die Rotweine und Grechetto, Viognier, Chardonnay, Malvasia, Trebbiano für die Weißweine angebaut werden. Eine qualitativ hochwertige Weinherstellung, mit einem Durchschnittsertrag zwischen 50 und 70 Zentnern pro Hektar,dank der besonders günstigen südlichen Lage des Weinbauareals, in der Kommune von San Gemini sowie dank seines einzigartigen Kleinklimas. Aus einer Summe von Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Licht, Luft, Ventilation, Regen ergeben sich günstige Bedingungen für die Rebe, eine ausgewogene Harmonie, die man im Charakter des Weins wiederfindet, der somit Interpret des Territoriums und seiner Besonderheiten wird.
Einige autochthone Reben, die auf Grund von mangelnder spezifischer Forschung vom Aussterben bedroht und des weiteren von internationalen Rebsorten übertrumpft waren, wurden wieder aufgewertet und zur einstigen Valenz zurückgeführt, mit der Aufgabe die Charakteristik des Territoriums zu vertreten.
Die Begrünung zwischen den Rebzeilen, die mittlere leicht sandige Textur der Bodenbeschaffenheit, die südliche Lage verleihen der Qualität des Weins am Ende seinen eigenwilligen Charakter, eine besondere persönliche Note.
Die unablässige Pflege unserer Weingärten mit Unterstützung technischer Mittel sowie spezifische Fachkenntnisse ermöglichen eine Kontrolle in der Bewirtschaftung, schon im Winter mit dem Rebenschneiden, ausschlaggebend für eine ertragreiche Ernte, dann das Grün-Beschneiden wie die frühzeitige Entlaubung und Ausdünnung der Trauben, Eingriffe die nur manuell möglich sind um zur Perfektion zu gelangen, insbesondere gilt das für die ältesten Weinstöcke wie der Ciliegiolo, manche überschreiten ein stolzes Alter von 50 Jahren.
Unter anderem wurde unter der Leitung des Universitätsprofessors Alberto Paliotti, Dozent für Weinbau und Önologie an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Perugia, ein zweijähriges Experiment durchgeführt, welches die Richtigkeit der obgenannten agrarischen Praktiken bestätigt.
Entlaubung auf klassische Weise während der Reifung der Traube ermöglicht eine Zunahme der Anthocyaninen und Poyphenolen, was wiederum das Auftreten von Krankheiten wie Mehltau und Grauschimmel erheblich reduziert.
